Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologieunternehmen, die viel versprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung von bis zu 500 TEUR sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines 'proof of concepts' oder zur Markteinführung führen. Erwartet wird zudem ein Side-Investment von 20% (in den neuen Bundesländern 10%) des High-Tech Gründerfonds Investments durch die Gründer und einen weiteren, dritten Investor. Durch die Beteiligungsfinanzierung erwirbt der Fonds offene Anteile in Höhe von 15% des Stammkapitals der Portfoliounternehmen. Der High-Tech Gründerfonds ist aus der Initiative „Partner für Innovation“ entstanden und verfügt über ein Fondsvolumen von rd. 260,0 Mio. EUR. Investoren des 'public-private partnerships' sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die drei Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom und Siemens.
10 Millionen zusätzlich für den High-Tech Gründerfonds
Bundesminister Glos begrüßt Engagements von DaimlerChrysler, Bosch, Carl Zeiss und KfW
Der im August 2005 gemeinsam von der Bundesregierung, der Industrie und der KfW aufgelegte High-Tech Gründerfonds hat seinen Investorenkreis erweitert. Mit DaimlerChrysler (2,5 Mio. Euro), Bosch (2,5 Mio. Euro) und Carl Zeiss (1 Mio. Euro) sind drei namhafte deutsche

Technologiekonzerne Ende letzten Jahres dem Fonds beigetreten; damit belaufen sich die Mittel der Industrie im Fonds jetzt auf insgesamt 17 Mio. Euro. Zugleich hat auch die KfW ihr Engagement von bislang 11 Mio. Euro auf jetzt 15 Mio. Euro aufgestockt. Zusammen mit den 240 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt stehen dem High-Tech Gründerfonds jetzt insgesamt 272 Mio. Euro für die rund fünfjährige Investitionsphase zur Verfügung.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: 'Mit dem Beitritt der drei Konzerne haben wir die Zahl der beteiligten deutschen Technologieunternehmen im Fonds verdoppeln können. Ich bin mit dieser Entwicklung der Industriebeteiligung am Fonds sehr zufrieden. Unabhängig davon würde ich mir wünschen, dass sich weitere wichtige Zukunftsbranchen für ein Engagement im Fonds entscheiden. Den drei neu beigetretenen Unternehmen danke ich für ihr Bekenntnis zum Technologiestandort Deutschland. Ich bin mir sicher, dass sich die Investition in den Fonds strategisch und langfristig auszahlen wird.'
Der High-Tech Gründerfonds stellt eine erste
Finanzierung für neu gegründete Technologieunternehmen bereit. In einer Kombination aus
Beteiligungskapital und einem Nachrangdarlehen erhalten die Technologiegründer bis zu einer halben Mio. Euro in einer ersten Finanzierungsrunde. Seit seinem Start hat der Fonds schon 70 Unternehmen eine Finanzierungszusage erteilt. Bereits nach einem Jahr finanziert der Fonds damit mehr Technologiegründer als der gesamte private Beteiligungssektor in Deutschland. Den Fonds hatte das Bundeswirtschaftsministerium vor dem Hintergrund eines nahezu vollkommen ausgetrockneten Marktes in diesem Bereich zusammen mit der KfW, BASF, Siemens und der Deutschen Telekom aufgelegt.
Bundesminister Glos: 'Der High-Tech Gründerfonds hat vielen Technologiegründern den Mut gegeben, den Schritt in die
Selbständigkeit zu wagen. Die Zusammenarbeit mit der Industrie im Fonds gereicht auch den
Gründern zum Vorteil, da sich so leichter wichtige Kooperationsmöglichkeiten zum beiderseitigen Nutzen anbahnen lassen. Der Fonds wird somit dem technologiebasierten Gründungsgeschehen in Deutschland nachhaltigen Schwung verleihen.'
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