Mehr Gründerinnen braucht das Land. Warum diese Einschränkung, fragt der Laie? Es hat damit zu tun, dass die Erfolgsquote bei Frauen, die gründen, höher ist, aber die Anzahl insgesamt zu niedrig im Vergleich mit anderen Ländern. Das gibt aber der Hoffnung Nahrung, dass wir noch unternehmerische Potenziale erschließen können, die uns auf Dauer richtig weiterhelfen. Susanne Birkenstock und ihre Kolleginnen geben in einer GM-Titelgeschichte bestes Beispiel für die Folgerichtigkeit dieser Einschätzung. Mutmacher in Zeiten, wo viele Ich-AGler der ersten Stunde ernüchtert den Weg zur Sozialhilfe antreten müssen. Ex-BDS-Präsident Rolf Kurz beklagte denn auch in einem GM- Interview, dass zwei Drittel überhaupt kein Unternehmenskonzept haben. Laut
KfW Gründungsmonitor haben sich 1,4 Millionen Menschen selbständig gemacht. Die Zahl der Vollerwerbsgründungen blieb mit etwa 670.000 seit dem Jahr 2000 relativ konstant, während die Zahl der nebenberuflich Selbständigen beständig abnimmt, im letzten Jahr um 22 Prozent. Verantwortlich dafür ist die angespannte Situation am Arbeitsmarkt und der Mangel an Alternativen. Jeder Dritte gründet aus der Arbeitslosigkeit und beginnt als Ein-Mann-Unternehmen mit Überbrückungsgeld oder Gründungszuschuss. Doch dann wird es eigentlich erst spannend: Er braucht Informationen für den Unternehmeralltag, für Finanzierung, für Büroorganisation und vor allem fürs Marketing. GründerMagazin zeigt Ihnen Ihnen beispielsweise, wie Sie gekonnt Email-Marketing betreiben und wie Sie perfekt über einen Brief oder mit Internet-Telefonie kommunizieren. Sie lesen, welche Fördermittel Sie wo bekommen, wie erfolgreiche Unternehmer finanzieren und welche Förderpreise und Initiativen Ihnen weiterhelfen.