Flexibel versichern und Geld sparen
Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagt, ist gut beraten, den nötigen Versicherungs-schutz zu suchen. Viel Zeit und Geld sparen dabei maßgeschneiderte Programme, wie sie beispielsweise die Zürich Gruppe Deutschland für kleine und mittlere Unternehmen anbietet.
Klavierbaumeister Uwe König aus Kitzingen ist ins Risiko gegangen: Mit 29 Jahren wag-te der Vater einer kleinen Tochter 2005 den Sprung ins kalte Wasser. „Nachdem ich seit drei Jahren Klavierbaumeister bin, sah ich gute Chancen mit einem eigenen Betrieb Geld zu verdienen“, erinnert sich König an seinen Start in die Selbständigkeit. Der Erfolg gibt ihm recht. Schon heute ist der Jungunternehmer aus Kitzingen zu 80 Prozent ausgelastet. Doch ganz ohne Netz wollte auch der Handwerker König sein Abenteuer nicht wagen. Er beantragte Überbrückungsgeld und ließ sich bei seinem Versicherungsagenten Gerd Heil vom Deutschen Herold, ein Unternehmen der Zürich Gruppe, beraten.
Denn die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland ist vor allem beim Mittelstand noch immer alarmierend hoch. Insgesamt standen im letzten Jahr 40.000 Unternehmen in Deutschland vor dem finanziellen Aus. Unternehmer müssen vor allem Verwaltungsauf-wand reduzieren, um über mehr Zeit für das Tagesgeschäft zu verfügen und sich der An-gebotspolitik widmen zu können. Eine Untersuchung des
Instituts für Mittelstandsforschung Bonn zeigt eine reale Zunahme der Bürokratiebelastung der Gesamt-wirtschaft seit 1994 um knapp drei Prozent pro Jahr. Auf den Mittelstand entfallen 84 % der für das Jahr 2003 ermittelten Kosten. Die überwälzte Bürokratie weist einen deutlichen Bezug zur Unternehmensgröße auf. Je kleiner das Unterneh-men, desto höher ist die relative zeitliche und finanzielle Belastung; hinzu kommt, dass gerade im Mittelstand die Arbeitszeit der Unternehmerinnen und Unterneh-mer selbst vergleichsweise stark durch bürokratiebedingte Leistungen bean-sprucht wird.
Auch beim Versicherungsschutz gibt es Potenzial, Abläufe zu vereinfachen und Ausga-ben zu kürzen: „Statt Prämien für nicht benötigten Versicherungsschutz zu zahlen und umständliche Vertragskonstrukte abzuschließen, können sich Unternehmer ihre Lösung maßanfertigen lassen“, weiß Markus Ritter, Leiter Produktentwicklung Firmenkunden, Zürich Gruppe Deutschland. Für Klavierbauer Uwe König stand der gesamte Betrieb auf dem Programm. Er vertraute seinem Berater Gerd Heil, „denn“, so König, „das billigste Paket ist noch lange nicht das beste.“ Für Betriebs- und Gebäudeversicherung, Haftpflicht und Ar-beitsausfall muss der Kitzinger jetzt gerade mal 1.200 Euro im Jahr berappen. Dafür schläft er und seine junge Familie aber auch bedeutend ruhiger.
Passgenauer Versicherungsschutz
Zur Optimierung des Versicherungsschutzes müssen sich Unternehmer wie Uwe König zunächst ein Bild darüber machen, gegen welche Risiken sie sich grundsätzlich absichern sollten. Im Beratungsgespräch lässt sich am besten klären, wo die Bedürfnisse eines Un-ternehmens tatsächlich liegen. Mit einer speziellen Software nimmt der Versicherungsbe-rater eine individuelle Risikoanalyse vor. „Vor allem für kleinere und junge Unternehmen ist es wichtig, eine Überversicherung zu verhindern und Sparpotenzial auszuschöpfen“, rät Experte Markus Ritter. Eine Unterdeckung wird aber leicht zur Gefahr: Wird beispielsweise durch einen Kurzschluss ein Brand entfacht und zerstört dieser ein Warenla-ger, entstehen daraus leicht finanzielle Belastungen, denen ein Mittelständler aus eigener Kraft nicht mehr gewachsen ist. Das war auch bei Klavierbauer König das größte Prob-lem.
Das Baukasten-Prinzip
Sind die Risiken einer Firma bekannt, muss eine Versicherungspolice gefunden werden, die sich möglichst individuell anpassen lässt. Manche Versicherer bieten ein so genanntes Baukastenprinzip an: Dem Unternehmer stehen hier mehrere Bausteine zur Verfügung, mit denen sich spezielle Risiken in den Vertrag ein- oder ausschließen lassen. Im Gegensatz zu den üblichen Allgefahren-Policen ist der Versicherungsnehmer nicht gezwungen, seine Betriebseinrichtung gegen alle Risiken zu versichern. Er kann zum Beispiel auf die Versicherung des Sturmrisikos verzichten, soweit dies die Lage des Betriebs nicht notwendig erscheinen lässt. Möglich sind aber auch zusätzliche Leistungen wie ein spezieller Schutz für Elektronik oder Maschinen. Ein Unternehmer zahlt damit nur für die Leistun-gen, die für seine Firma wichtig und notwendig sind. Ritter: „Dabei sollten im Fokus der Entscheidungen zur Risikoabsicherung zunächst die existenzbedrohenden Risiken stehen, die in der Regel eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit aufweisen, aber den Fortbestand des Betriebes gefährden können.“ In die weitere Betrachtung sind schwere Risiken einzu-beziehen, so Ritter, die die Ertragslage des Betriebes langfristig schwächen können. Letztlich ist zu entscheiden, ob darüber hinaus leichte Risiken in den Versicherungsschutz integriert werden sollten.
Die Entscheidung über die Risikoabsicherung existenzbedrohender, schwerer oder leich-ter Risiken hängt von der Risikobereitschaft und Fähigkeit zur Übernahme durch den Betrieb ab. Ein Versicherungsprodukt sollte in der Lage sein, die Risikoentscheidungen des Betriebes mit höchster Flexibilität abzubilden, ohne dass es in der Folge nach Ver-tragsabschluss zu einer Vielzahl von Versicherungsverträgen mit enormem Verwaltungs-aufwand für den Betrieb kommt.
Verwaltungsaufwand reduzieren
„Die Risiken sind je nach Branche völlig verschieden“, weiß Fachmann Ger Heil aus der Praxis. Die typischen Risiken einer Bäckerei bestehen in einer erhöhten Brandgefahr infolge der Back-prozesse oder in einer Störung des Betriebsablaufes infolge eines Maschinenschadens an der Brotbackmaschine. Ein Florist hat dagegen andere typische Risiken. So kann beispielsweise eine von ihm angebrachte Blumendekoration herabstürzen und eine Person verletzen. Durch das Bau-kastensystem bieten solche Policen rund 250 verschiedenen Betriebsarten der Branchen Hand-werk, Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Baunebengewerbe eine passende Lösung. Der große Vorteil der flexiblen Versicherung liegt im geringen Verwaltungsaufwand für den Unte-nehmer. Nur ein einzelner Vertrag wird abgeschlossen und damit ist nur eine Prämie, eine Selbstbeteiligung und ein Meldebogen im Blick zu halten. Im Schadensfall resultiert daraus ein einfa-ches Prozedere. Unternehmer, die wie der Kitzinger Klavierbauer Uwe König ihren Versicherungsschutz auf diese Art optimieren, sparen sowohl Kosten als auch Zeit ein.
Flexible Multi-Risk-Versicherung
Für erfolgreiche Mittelständler gehört es zur unternehmerischen Strategie, Organisations-aufwand und Kosten zu minimieren. Besonders beim Versicherungsschutz stapeln sich schnell die Verträge, denn häufig sind mehrere Abschlüsse notwendig, um alle Risiken ab-zudecken. Brandschutzversicherung, Unfallversicherung, Gebäudeversicherung, Maschi-nenversicherung... Nur schwer lässt sich hier der Überblick behalten. Mit Firmenambitio bie-tet beispielsweise die Zurich Gruppe Deutschland ein Produkt, mit dem Unternehmer diesen hohen bürokratischen Aufwand einfach reduzieren können. Dabei ist Firmenambitio das ers-te und einzige Produkt am deutschen Markt, das diese Vorteile einer Multi-Risk-Versicherung mit einem Höchstmaß an Flexibilität und Individualität verbindet.
Firmenambitio bietet als Multi-Risk-Versicherung 250 Betriebsarten der Branchen Handwerk,
Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Baunebengewerbe umfassenden Versicherungs-schutz. So unterscheiden sich beispielsweise die Anforderungen, der eine Firmenpolice für einen Handwerksbetrieb gerecht werden muss, gänzlich von denen, die bei einem Restau-rant erfüllt werden müssen. Mit dem Produkt Firmenambitio wird nun ein flexibler Versiche-rungsschutz möglich, der solche Unterschiede berücksichtig.
Der Versicherte wählt aus acht Bausteinen für sein Unternehmen zum Beispiel eine Elektro-nikversicherung oder eine Maschinenversicherung. Innerhalb dieser Bausteine stehen ihm weitere Gestaltungsmodule zur Verfügung, um spezielle Risiken in den Vertrag ein- oder auszuschließen.
So ist der Versicherungsnehmer bei Firmenambitio nicht gezwungen, seine Betriebseinrich-tung gegen alle Gefahren zu versichern, sondern kann zum Beispiel auf die Versicherung des Sturmrisikos verzichten soweit er diese Risiko selbst tragen möchte. Ein Unternehmer umgeht somit eine Über- oder Unterversicherung seiner Firma und zahlt nur für die Leistun-gen, die für ihn selbst wichtig sind.
Der Verwaltungsaufwand des Versicherten ist dabei gering: Nur ein einzelner Vertrag wird
abgeschlossen und damit ist nur eine Prämie, eine Selbstbeteiligung und ein Meldebogen im
Blick zu halten. Im Schadensfall resultiert daraus ein einfaches Procedere.
*Inhalts-/Ertragsausfallversicherung
für kompletten Schutz der Geschäfts- bzw. Betriebseinrichtung
*Gebäudeversicherung
gegen finanzielle Folgen von Schäden, z.B. durch Feuer
*Haftpflichtversicherung
gegen Schadenersatzansprüche Dritter
*Rechtsschutzversicherung
für Selbstständige
*Unfallversicherung
als Hilfe zur Finanzierung der Kosten bei Ausfall einer Arbeitskraft
*Elektronikversicherung
für den Schutz elektronischer Anlagen und Geräte
*Maschinenversicherung
für den Schutz stationärer Maschinen und maschineller Anlagen
*Transportversicherung
gegen Schäden an transportierten Waren
* Gruppenunfall
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