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Fördervolumen der NRW.BANK steigt um 31,5 Prozent


Dienstag, 6. November 2007
5,6 Milliarden Euro Förderung für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Die Wirtschaft
in Nordrhein-Westfalen floriert und lässt das Fördervolumen der NRW.BANK auf Rekordniveau
steigen: Bis Ende September 2007 sagte die Förderbank des Landes knapp 5,6 Milliarden Euro an Fördermitteln für Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen zu, das sind 31,5 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Treibende Kraft waren die Geschäftsfelder Fördervolumen der NRW.BANK steigt um 31,5 Prozenthttp://www.nrwbank.de" targetExistenzgründungs- und Mittelstandsförderung (2,1 Mrd €, + 57,4%) sowie
Kommunal- und Infrastrukturfinanzierung (1,9 Mrd €, +63,8%). Erfreulich dabei: Die von der NRW.BANK jüngst entwickelten Förderprodukte wie beispielsweise der Mittelstandskredit und das Studienbeitragsdarlehen gewinnen weiter an Bedeutung. Bis Ende September 2007 sagte die NRW.BANK Fördermittel über insgesamt 5.575,6 Millionen Euro zu (Vj. 4.240,4 Mio €, +31,5%). Dieses Ergebnis setzt sich aus dem Fördervolumen der vier Geschäftsfelder zusammen:
In die Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung flossen 2.139,7 Millionen Euro, das sind 57,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Vj. 1.359,2 Mio €). Wie schon in den Monaten zuvor war bei den Unternehmern vor allem der flexibel einsetzbare NRW.BANK.Mittelstandskredit
gefragt, den die NRW.BANK mit zinsgünstigen Mitteln der KfW Mittelstandsbank refinanziert und zusätzlich mit eigenen Erträgen noch attraktiver gestaltet. Hierfür wurden über 1,5 Milliarden Euro zugesagt, ein Plus von 85 Prozent (Vj. 823,3 Mio €). Auch die im August 2007 an den Markt
gegangene Bürgschaftsvariante, die die NRW.BANK in Kooperation mit der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen anbietet, ist gut angelaufen. Das Darlehen wird vor allem
für Gründungsvorhaben eingesetzt.
Insgesamt förderte die NRW.BANK mit dem Mittelstandskredit sowie weiteren Gründungsprogrammen über 1.100 Gründungen (Vj. 856, +32,4%) mit einem Volumen von rund 143,3 Millionen Euro (Vj. 105,2 Mio €, +36,3%). Am Markt gut angelaufen ist auch der im Mai 2007
gestartete NRW.BANK.Universalkredit (36,3 Mio €), der zinsgünstige Darlehen für mittelfristige Laufzeiten bereitstellt. „Die große Nachfrage nach den Produkten der NRW.BANK freut uns und bestätigt, dass wir die richtigen Produkte an den Markt gebracht haben“, so Dr. Ulrich
Schröder, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. In der Kommunal- und Infrastrukturfinanzierung stieg das Fördervolumen um 63,8 Prozent auf 1.857,5 Millionen Euro (Vj. 1.134,2 Mio €). Ursächlich für diesen Anstieg war vor allem die hohe Nachfrage nach langfristigen Darlehen
in der Kommunalförderung. Hierfür wurden 1.493,0 Millionen Euro zugesagt (V. 855,0 Mio €, +74,6%). Im Rahmen weiterer Produkte der NRW.BANK – wie dem Ergänzungsprogramm Abwasser und den strukturierten Finanzierungen – flossen 234,7 Millionen Euro an die
Kommunen in Nordrhein-Westfalen (Vj. 5,7 Mio €). Zudem konnte die NRW.BANK ihre Beratungsleistungen im kommunalen Zins- und Finanzmanagement weiter
ausbauen.
Aufgrund der Vorzieheffekte der vergangenen Jahre ging die soziale Wohnraumförderung mit einem Zusagevolumen über 327,8 Millionen Euro (Vj. 393,0 Mio €, -16,6%) weiter zurück. Die Effekte, deren Ursachen vor allem in der Mehrwertsteuererhöhung zum Januar 2007
sowie in der zum Jahr 2006 erfolgten Abschaffung der Eigenheimzulage liegen, wirkten sich hauptsächlich im selbst genutzten Wohneigentum aus. Hier zeichnen sich zwei gegenläufigen Entwicklungen ab: Der Neubau und Ersterwerb von selbst genutztem Wohneigentum ging um
27 Prozent (1.500 Wohneinheiten) zurück, während der Gebrauchterwerb um über 25 Prozent (400 Wohneinheiten) anstieg.
Für Investitionen in die Barrierefreiheit wurde zunehmend das im Jahr 2006 gestartete Programm BestandsInvest genutzt (16,3 Mio €, Vj. 873 T €). Das Programm kann ohne die sonst übliche Mietpreis- oder Belegungsbindung und unabhängig vom persönlichen Einkommen sowohl von
Eigenheimnutzern als auch wohnungswirtschaftlichen Investoren genutzt werden.
Die Individualförderung verzeichnet nach einem außergewöhnlich guten Vorjahresergebnis eine
Normalisierung der Nachfrage nach den wohnwirtschaftlichen Programmen der KfW Bankengruppe (1.250,6 Millionen Euro, - 7,6 %).
Das NRW.BANK.Studienbeitragsdarlehen verzeichnete eine über den Erwartungen liegende Nachfrage: Bis Ende September 2007 wurden rund 45.000 Darlehen über 168,9
Millionen Euro vergeben, die den Studierenden im Land die günstige und sozialverträgliche Finanzierung ihrer Studienbeiträge ermöglichen. Damit ist die NRW.BANK deutschlandweit Marktführer bei den Anbietern von Studienbeitragsdarlehen. Weitere Produktentwicklungen für strukturelle Defizite Ziel der NRW.BANK ist es, strukturelle Defizite für Finanzierungsprodukte in ihren relevanten Märkten zu erkennen und dafür moderne subsidiäre Finanzinstrumente
zu entwickeln. Jüngstes Beispiel dafür sind die Produkte NRW.BANK.Ausland Export sowie NRW.BANK.Ausland Invest. Hier bietet die NRW.BANK künftig eigene Finanzierungsprodukte an, um mittelständische Unternehmen im Land bei ihren Auslandsaktivitäten zu unterstützen.

Ansprechpartner:
Dr. Klaus Bielstein
Pressesprecher
Tel: +49 211 91741 - 1846
Fax: +49 211 91741 - 1801
klaus.bielstein@nrwbank.de
www.nrwbank.de



 

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