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Montag, 10. Dezember 2007
Für seine herausragende wirtschaftswissenschaftliche Dissertation zum Thema "Unternehmensgründungen in der Biotechnologiebranche" ist Holger Patzelt vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena mit dem Gründungsforschungspreis 2007 des Förderkreises Gründungs-Forschung (FGF) ausgezeichnet worden.
Bei der Lektüre der Forschungsarbeit von Holger Patzelt werde jeder Wissenschaftler in Spannung gehalten, würdigte Professor Josef Mugler, Vorsitzender der FGF-Jury, den Preisträger in seiner Laudatio. "Die Arbeit widmet sich einem ganzen Satz an wirtschaftswissenschaftlichen Fragen, die jedoch zusammen einen Kernforschungsansatz ergeben.“ Der mit 5.000,- Euro dotierte Preis - gesponsert vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG (www.vnr.de) - wurde dieses Jahr bereits zum elften Mal verliehen.
Die diesjährige Preisträgerin des FGF-Studienpreises ist Diplomkauffrau Carina Lomberg. Prämiert wurde ihre Forschungsarbeit, die an der Universität Duisburg Essen entstanden ist, mit dem Titel "Personalanreizstrategien junger Wachstumsunternehmen - Eine empirische Untersuchung auf Basis der Anreiz-Beitrags-Theorie".
Konkret untersuchte Frau Lomberg die Frage, wie Wachstumsunternehmen, trotz ihrer knappen Ressourcen, das für das angestrebte Wachstum benötigte Personal akquirieren und binden können. Sie ging der Frage nach, wie Anreize auf Commitment und Verbleibeabsicht wirken und in wie weit die tatsächlichen Anreize von den eigentlichen Bedürfnissen der Beschäftigten abweichen. Ihre Ergebnisse seien durchaus praxisrelevant, hob Frau Professor Volkmann in ihrer Laudatio hervor. Die Arbeit wird in Kürze in der FGF-Reihe "Entrepreneurship Research Monographien", die im Josef Eul-Verlag (www.eul-verlag.de) erscheint, veröffentlicht.
Weitere Informationen www.fgf-ev.de
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