Freitag, 7. Dezember 2007
Kann man auch ganz anders gründen? Der Workshop der Stiftung Entrepreneurship am kommenden Wochenende beschreibt einen bislang wenig begangenen Weg; einen Weg, der mehr mit Ideen und ihrer Entwicklung zu tun hat als mit Forschung und High-Tech; der sich nicht vorrangig mit kaufmännischen Techniken und Kapitalsuche beschäftigt. Einen zeitgemäßeren Weg, so könnte man sagen, der moderne, jedermann zugängliche wirtschaftliche Instrumente als Komponenten einsetzt und damit den Bereich des Unternehmerischen viel mehr Menschen zugänglich macht als es heute der Fall ist. Einen Weg, der die Unternehmerfigur dem Künstler ähnlicher werden lässt als dem klassischen Unternehmer und Manager.
Entrepreneurship ist Kunst: Die kreative Tätigkeit des Neuentwurfs verlangt Inspiration, Intuition und Einfühlungsvermögen. Der Workshop bietet die Gelegenheit, "konzept-kreative" Gründungen kennen zu lernen. An erfolgreichen Beispielen und anhand erprobter Techniken können die Teilnehmer selbst an solchen Konzepten arbeiten.
Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.labor.entrepreneurship.de.
Unsere Gesellschaft braucht unternehmerische Initiativen, die auf vorhandene Probleme mit ökonomischer, sozialer, aber auch künstlerischer Phantasie antworten. Eine solche "Kultur des Unternehmerischen" bezieht bewusst Personen wie Künstler, Außenseiter oder engagierte Mitmenschen ein, die bisher in der Welt der Wirtschaft weder für sich Handlungschancen sahen noch als Initiatoren oder Akteure geeignet erschienen. Die Stiftung Entrepreneurship mit Sitz in Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Verständnis von Entrepreneurship zum Durchbruch zu verhelfen. Die Stiftung wurde von Prof. Günter Faltin und Prof. Dietrich Winterhager im Jahr 2001 errichtet. Zum Kuratorium der Stiftung zählen seit der Gründung Mitglieder wie Prof. Muhammed Yunus, Hernando de Soto und Gunter Pauli.
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