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Montag, 01. Oktober 2007
Wie spannend es sein kann, wenn Unternehmen um die Marktführerschaft konkurrieren, zeigt der Professional-Cup, die Vorschlussrunde des bundesweiten Planspielwettbewerbs EXIST-priME-Cup. Der Management- und Entrepreneurship-Wettbewerb, bei dem Studierende ein fiktives Unternehmen der Sportgerätebranche übernehmen, wird vom 1. bis 2. Oktober im Gründer- und Innovationszentrum im Technologiepark Köln ausgetragen. Zwölf Teams, 45 Studierende, elf Hochschulen, neun Studienfächer – so präsentiert sich das unternehmerische Spielfeld. Ziel aller: Das Finale in Berlin.
Die Studierenden, die in Köln antreten, haben schon in einem der 32 Vorrundenspiele, den Master-Cups, als gute Unternehmer agiert. Nun trennt sie nur noch der Professional-Cup vor dem Einzug ins Finale. Jeweils die ersten zwei Teams, die sich in insgesamt sechs Vorschlussrunden behaupten, werden vom 17. bis 18. Oktober in Berlin um den Titel „bestes studentisches Management- und Entrepreneurship-Team“ kämpfen. Rund 1200 Studierende aus 100 Universitäten, Fachhochschulen und privaten Hochschulen in Deutschland nehmen an dem Planspielwettbewerb teil, der seine Wurzeln an der Stuttgarter Hochschule der Medien hat und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.
Obgleich die Unternehmen rein fiktiv sind, die Sportgeräte nur auf dem Papier existieren und die Aktienkurse an keiner Börse notiert werden – zwei Tage lang ist in Köln Spannung pur vorprogrammiert und auch Lampenfieber nicht ausgeschlossen, wenn es gilt, das Unternehmen vor Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft vorzustellen. „Die Studierenden sind immer mit enormem Eifer dabei“, weiß Organisator Dr. Hendrik Wolff aus langjähriger Erfahrung. Angehende Betriebswirte kämpfen da ebenso um die Marktführerschaft wie etwa Ingenieure, Rechts-, Geistes- oder Naturwissenschaftler.
Für Michael Susan, Geschäftsführer des GIZ Gründer- und Innovationszentrums im TechnologiePark Köln, ist der EXIST-priME-Cup eine exzellente Möglichkeit Studenten an das Thema Unternehmensgründung heranzuführen. „Der Cup kann damit erstes Glied einer Kette sein, die von der kürzlich vom GIZ initiierten Seed-Förderung über die eigentliche Existenzgründung im GIZ Gründer- und Informationszentrum bis hin zum erfolgreichen Wachstumsunternehmen im TechnologiePark Köln reicht“, sagte Susan.
In Köln sind vertreten:
RWTH Aachen, Uni Bremen, HS Darmstadt, FH Dortmund, HS Dortmund, HS Fulda, HS Münster, FH Osnabrück, HS Osnabrück, HTW des Saarlandes, Uni Witten-Herdecke
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