25.07.07
Für die Fast-Food-Kette war das zweite Quartal das zweitschlechteste in der Firmengeschichte. Grund sind einmalige Sonderbelastungen: Der Burger-Brater hatte fast seine gesamten Filialen in Lateinamerika verkauft. In Europa liefen die Geschäfte hingegen besser.
Der weltgrößte Schnellrestaurant-Betreiber McDonald's hat im zweiten Quartal 2007 trotz eines guten Geschäftsverlaufs den ersten Verlust seit vier Jahren geschrieben.
Im April hatte McDonald's angekündigt, 1600 Filialen in Lateinamerika und der Karibik-Region für 700 Millionen Dollar an einen Franchise-Nehmer zu verkaufen. Dafür musste der Konzern nun rund 1,6 Milliarden Dollar abschreiben.
Es gab deshalb einen Quartalsverlust von 711,7 Millionen Dollar (516 Mio Euro) oder 60 Cent je Aktie nach einem Gewinn von 834,1 Millionen Dollar oder 67 Cent je Aktie im zweiten Quartal 2006. Dies gab McDonald's am Dienstag in Oak Brook bekannt. Ohne die Sonderbelastung von 1,31 Dollar je Aktie hätte es einen Quartalsgewinn von 71 Cent je Aktie aus dem laufenden Geschäft gegeben.
Der Quartalsumsatz erhöhte sich kräftig um zwölf Prozent auf sechs Milliarden Dollar. In Europa zeigte McDonald's nach eigenen Angaben „Stärke auf breiter Basis“. McDonald's hatte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 50,7 Millionen Dollar oder vier Cent je Aktie ausgewiesen. Vor einem Jahr hatte McDonald's noch rund 1,5 Milliarden Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie verdient.(reuters,dpa)
Weitere Infos: www.franchising-network.de
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