Spätestens seit der CeBIT spricht die Fachwelt über das neue Betriebssystem Zeta: Ein Turbo für die Sinne im täglichen Kampf kleiner Unternehmen mit Schwächen der PC-Welt.

Für viele ist die einzige Möglichkeit den Computer schneller zu machen, die Hardware zu aktualisieren: schnellere Prozessoren, mehr Speicher, neue Grafikkarte. Auf die Dauer sind diese Optionen doch sehr kostspielig. Seid kurzem gibt es jedoch ein Tuning-Mittel, selbst für die ältesten Kisten. Der Trick: ein neues Betriebssystem. Die Mannheimer yellowTAB versucht mit ihrem Programm Zeta nicht etwa mit Microsoft zu konkurrieren sondern bietet eine Alternative für diejenigen, die ein zweites Betriebssystem haben wollen. Zeta ist nach Expertenmeinung leicht zu bedienen und doch komfortabel.
Zwiti: Weitgehend virenfrei

„Mit Zeta bekommen Sie ein sehr schnelles, von Grund auf neu geschriebenes Betriebssystem, das Ihre Hardware ausreizt wie kein anderes System zuvor“, beschwört Geschäftsführer Bernd Thorsten Korz sein Werk. Die Technik (640 KB großer Kernel und das 64 Bit Journaling FileSystem) erstellt in Windeseile MP3s, CDs oder Videos oder bearbeitet Festplatten. Das Angenehme: Das System ist weitgehend virenfrei und lässt sich bequem neben anderen Betriebssystemen installieren.
Das Betriebssystem richtet sich sowohl an Nutzer, die bequem ihre tägliche Schreibarbeit erledigen oder auch einmal eine DVD anschauen möchten, als auch an den Profi, der ein zuverlässiges und stabil laufendes System benötigt. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung auf die einfache Installation und auf eine umfangreiche Hardware-Unterstützung gelegt. Um ZETA einzusetzen benötigen Sie keine leistungsstarke Hardware. Das System ist auch auf älteren Geräten mit geringem Arbeitsspeicher, einem Prozessor ab Pentium 90 und einer kleinen Festplatte einsetzbar.
Aus Apple’s Schatzkiste
Vor mehr als zehn Jahren gründete der ehemalige Apple-Mitarbeiter Jean-Louis Gassee die Firma Be Incorporated und begann mit der Verwirklichung einer Vision. Die erste Version von BeOS wurde für einen speziellen Rechner entwickelt, der so genannten BeBox. Die BeBox wurde weltweit mehr als 2000 Mal verkauft. Bestärkt durch den ungeahnten Erfolg entstand der Gedanke, BeOS zunächst in einer Version für MAC und schließlich in einer Variante für Intel-Rechner zu entwickeln. Das Unternehmen Be Inc. wurde an den PDA-Produzenten Palm verkauft. Dieser wiederum erteilte eine Lizenz an yellowTAB.
“Die Installation verläuft praktisch narrensicher und mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Schnell, schneller, Zeta - so könnte man den Arbeitsrhythmus des Systems umschreiben. Selbst mehrere, gleichzeitig laufende Anwendungen, Kopiervorgänge und Multimediadateien bremsen Zeta nicht aus“, fanden die freenet-Experten R. Horn und J. Fliege heraus. Für den Einstieg in die Verbreitung des Systems sorgt derzeit die Werbung im RTL-Shop. Bleibt abzuwarten, ob aus Zetas-Wappentier, der Mücke 'Spliney', nicht noch ein Elefant à la Microsoft wird. (Deluxe Version 95,- Euro (o. MwSt.)