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Dossier: Internetkommunikation für lau


Drei Berliner Gründer sind auf den Spuren des modernen Lifestyles fündig geworden.
Die Erfolgsidee: Kaffee direkt vom Erzeuger. Dabei vertrauten die Jungunternehmer von Anfang an auf die Internettelefonie.


Die Geschäftsidee der Geschäftsgründer der Moema Espresso Republic GmbH Ozan Taner, Internetkommunikation für lauWolfgang Rüth und Niels Frandsen war es, Kaffee ohne Zwischenhändler bei den Produzenten vor Ort in Brasilien zu beziehen. Dort wird der Rohkaffee geröstet, verpackt und nach Deutschland importiert, wo Moema dann den „Single Origin Gourmet-Espresso“ über den Einzelhandel vertreibt. „Moema“ heißt in der Sprache der indigenen Ureinwohner Brasiliens „Sonnenaufgang“ – also der Zeitpunkt, an dem der erste Espresso getrunken werden sollte. Zudem bedeutet es in einer anderen brasilianischen Ursprache „süß“.

Espresso hat sich in Deutschland zum absoluten Lifestyle-Getränk mit den vielfältigsten Variationen entwickelt. Espressotrinker gehen hier inzwischen mit der gleichen Begeisterung und Fachkenntnis zu Werke wie Weinkenner. Da dieser Markt jedoch von wenigen großen Playern bestimmt wird, müssen Neueinsteiger einerseits innovative Wege in der Produktgestaltung gehen und andererseits so effizient wie möglich organisiert sein, um dem vorherrschenden Preisdruck standhalten zu können. Die Jungunternehmer machten etwas entscheiden anders als der Kaffeemarkt, wo die margenträchtige Röstung immer im Importland vorgenommen wird. So wird bei den Gourmet-Bohnen die gesamte Wertschöpfung vor Ort geleistet, wodurch brasilianische Kaffeebauern und Röster nachhaltig gefördert werden. Für das Unternehmen war daher regelmäßiger Kontakt nicht nur mit den Lieferanten in Brasilien, sondern gerade in der Anfangsphase auch mit Partnern wie Anwälten, Steuerberatern, Start-Up-Beratern, Designern und vielen anderen äußerst wichtig.


Das Risiko so gering wie möglich gestalten

Ozan Taner und seine Partner konnten allerdings auf keine bestehende Kommunikationsinfrastruktur zurückgreifen. Niels Frandsen entschied sich aus Kostengründen für die firmenweite Einführung von Skype, die er selbst bereits seit Juli 2004 privat benutzte. Die Internetkommunikation für lauSoftware ermöglicht die kostenlose Sprach- und Videokommunikation zwischen bei Skype registrierten Computern oder mobilen Kommunikationsgeräten sowie Anrufe von und in sämtliche Fest- und Mobilfunknetze weltweit gegen geringe Gebühren. Die Einrichtung von Skype bei Moema Espresso Republic war denkbar einfach: Die Skype Software wurde auf alle Rechner herunter geladen, lediglich für die Audio-Optimierung wurden die Hilfedateien der Skype-Website in Anspruch genommen.
Skype bietet seinen Kunden globale Internetkommunikation und kostenlose Kommunikationsdienste. Dem Internet-Nutzer stehen weltweit kostenfreie Anrufe und Video-Telefonie zur Verfügung. 'Skype hat sich immer darauf konzentriert, es den Leuten leicht zu machen, weltweit so lange kostenlos zu telefonieren, wie sie möchten. Wir wollen die Internet-Telefonie unkompliziert machen, damit die Menschen mühelos in Verbindung bleiben können', sagt Niklas Zennström, CEO von Skype.

Kostenersparnis via Internet

Fast die gesamte Kommunikation von Moema wurde von Anfang an über Skype abgewickelt – sowohl Telefongespräche als auch Videocalls und Textnachrichten. Mittels der SkypeIn- und SkypeOut-Funktionalitäten war es zudem später möglich, zu sehr geringen Kosten auch Festnetz- und Mobilfunknummern anzurufen bzw. von diesen angerufen zu werden. Insgesamt wird mittlerweile nur noch ein sehr geringer Teil der Anrufe mit herkömmlicher Telefonie getätigt.

Der Firmengründer erinnert sich: „Skype hat in unserer Start-Up-Phase eine sehr wichtige Rolle gespielt. Da wir drei Unternehmensgründer geographisch ursprünglich auf die Länder Brasilien, Deutschland und Dänemark verteilt und unsere Partner auch noch mal weltweit ansässig waren, lief die Kommunikation hauptsächlich über Skype. Dies führte zu erheblichen Kosteneinsparungen, die für uns als Start-Up lebensnotwendig waren.“


Auch alle wöchentlichen Partner-Meetings werden über Skype abgehalten. Obwohl die drei Geschäftsführer sich an verschiedenen Orten aufhalten – Ozan Taner in Berlin, Niels Frandsen in Kopenhagen und Wolfgang Rüth mittlerweile entweder in London, Madrid oder Mailand – können sie mittels Skype sowohl per Sprache als auch per Video so in Kontakt bleiben, als wären sie im gleichen Gebäude.

Nicht nur die Moema Espresso Republic GmbH, sondern auch die Partner in Brasilien wurden schnell überzeugt, Skype zu nutzen. Da in diesem Fall von Skype zu Skype telefoniert wird, ist es möglich, z.B. stundenlange Preisverhandlungen über das Telefon zu führen, ohne dass dabei für eine der beiden Seiten Kosten entstehen.

Auch wenn das brasilianische Mobilfunknetz bei SkypeOut ab und zu noch Probleme bei der Sprachqualität hat, sieht Ozan Taner Skype als einen wichtigen Tragpfeiler des Geschäftsmodells der Moema Espresso Republic GmbH. „Skype wird ein wesentlicher Bestandteil unserer Kommunikation und unseres Kommunikationskonzeptes bleiben. Wir empfehlen daher Skype an alle Auslandspartner und –dienstleister weiter.“


Genau recherchieren

High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace
mit Sitz in Frankfurt am Main rät den Unternehmen, die Internet-Telefonie zunächst nur firmenintern einzusetzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt die externe Telefonie über das Internet abzuwickeln. Auf jeden Fall
sollte dazu ein Service gewählt werden, der auf dem weltweit
anerkannten Internet-Telefonstandard SIP (Session Initiating
Protocol) basiert. In Deutschland sollte der gewählte Dienst zudem an
den zentralen deutschen Toplink-Telefonknoten im Datenzentrum des
Deutschen Commercial Internet Exchange (DE-CIX) angeschlossen sein,
den der Verband der deutschen Internetwirtschaft betreibt.

 

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