
Beim Management Buy-In kaufen unternehmensfremde Manager das Unternehmen oder wesentliche Unternehmensanteile und werden selbst zu Unternehmern.
In der Regel sind Management Buy-Outs in hohem Maße fremdfinanziert.
Die Vorteile: Der Standort ist etabliert, die Wartezeit auf Gewinne ist kürzer, das Risiko ist überschaubar anhand von Bilanzen und neuer Marktanalyse. Es sind immaterielle Werte wie Markenname, Image, Marktposition und die Erfahrung des Vorgängers vorhanden.
Grundsätzlich gelten hierbei die gleichen Erwägungen wie für Neugründungen, aber die wesentlichen Entscheidungen (Standort, Rechtsform, usw.) sind schon gefallen.
Eine umfangreiche Unternehmensbewertung ermittelt den fairen Kaufpreis. Die Bezahlung erfolgt in Form von (Raten-)Kauf oder Renten.
Neben Übernahme des Anlage- und Umlaufvermögens werden auch immaterielle Werte übergeben. Die Übernahme und Mehrheitsbeteiligung erfordern besondere Prüfung hinsichtlich: Standort, Gebäude, Maschinen und Einrichtung, Personal
Kunden (Zahlungsziele, Zahlungsverhalten, Struktur), Lieferanten (Zuverlässigkeit, Konditionen, Ruf), Lager, finanzielle Situation des Unternehmens, Konkurrenzsituation Zukunftsaussichten (Produktlebenszyklus!), Image und Werbekonzept.
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