
Als 'Neue Selbständigkeit' oder 'Volks-Franchising' gilt das Partner-Geschäft im NetworkMarketing. Der Vorteil: Geringer Kapitaleinsatz und schnelle Verbreitung in Megamärkten wie Wellness. Derzeit gibt es nch Ansicht von Experten bereits über 30 Networking-Unternehmen mit jeweils Umsätzen über 100 Millionen Euro.
Eines der Geheimnisse moderner Unternehmensstrukturen liegt im systematischen Networking, also dem intelligent geknüpften und genutzten Netzwerk. Network-Marketing ist eine Form des Direktvertriebes. Es ist der Aufbau eines Umsatz-Netzwerkes, über das der Ein- und Verkauf von Waren und Dienstleistungen erfolgt.
Das Besondere: Der selbstständiger Networker hat im Gegensatz beispielsweise zum Franchising bei minimaler Lizenzgebühr fast keine Kosten und keinen großen Apparat aber eine feste Struktur für flächendeckende Geschäfte.
Ein Networkpartner beginnt zumeist damit, dass er sein eigenes Unternehmen aufbaut und davon ausgehend bei geringem Kapitaleinsatz eine ganze Reihe von Geschäftspartnern fördert.
Die Aufgabe der Networkpartner besteht dann darin, diese Vernetzung zu organisieren. Dafür sind sie an den Umsätzen, die in diesem Filialnetz erwirtschaftet werden, beteiligt.
Ein weiteres Merkmal von Network-Marketing-Systemen ist die internationale Verknüpfung der Aktivitäten und dadurch ein grenzüberschreitendes Geschäft.
Die sogenannte 'Neue Selbstständigkeit' wirbt mit scheinbar mühelos zu erreichendem Erfolg. Aber davor wird ausdrücklich gewarnt:
Risikoloses Geschäft für Jedermann, geringe Investition, selbstständiges Arbeiten von zu Hause aus bei freier Zeiteinteilung, keine Angestellten, kein Warenlager, keine Büromieten, keine Gebietsbeschränkungen und ein residuales Einkommen (es werden auch Umsätze erzielt, wenn man nicht direkt daran mitwirkt).
Nur ganz Wenige in der Kette verdienen wirklich Geld, und das auch nur mit jahrelanger, fleißiger Arbeit und nicht etwa im Schlaf. Das meiste Geld verdienen jedoch die Konzerne an den Eigenumsätzen der Partner. Und es gilt, wer zuerst kommt mahlt zuerst. Wer hingegen weit unten in der Hierarchie einsteigt, kommt meist gar nicht ans Ziel, sprich das "große" Geld. So kann heute kaum noch einer mit aloe vera viel Geld verdienen, zum Beispiel bei Tahitian Noni oder FLP, weil das heute sogar beim Aldi im Regal steht.
Wissenschaftlich hat sich mit dem Thema erstmals Professor Dr. Michael Zacharias Professor an der Fachhochschule Worms auseinander gesetzt.
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